+59 Schmerzen….

August 29, 2009

Ok, ich gebe ja zu, das ich nicht sportlich bin und die letzten 4 Wochen eher zum Car-Potatoe geworden bin. Aber diese Schmerzen habe ich nicht verdient…

Wenn frau kein Auto hat und Termine zu erledigen sind, nimmt sie das Fahrrad. Gestern also gefühlte 10 km zum Romanplatz (mit meinem Anhänger) und zurück, Bierkiste zum Getränkehändler und voll wieder zurück. Supermarkt, Drogerie und Bank, die ganze Verdistrasse hoch und dann abends noch zu den Deanovices zum Grillen. Die Hinfahrt direkt, die Rückfahrt ob Verfahrens ein bisschen verlängert, geschätzte 10 km in Summe.

Also ich glaube mal an die 20 km. OK, für die Supersportler in euren Reihen kein Problem. Ich aber war heute morgen schon bei der Apotheke – wieder mit dem Fahrrad – und habe mir eine Sportsalbe erworben…. Ich glaube, es ist die gleiche Sorte, die mein ähnlich sportlicher Vater immer am Donnerstag nach dem Altherrenturnen des TUS Bega 09 anwenden musste, wenn die Zerrungen des Vorabends das Arbeiten erschwerten.

Ich werde heute kein Fahrrad mehr fahren, auf keinen Fall….
und nächste Woche werde ich den Autokauf forcieren…leidensfähig bin ich auch auf keinen Fall.

Zum Trost habe ich mir in einem netten Kinderladen heute ein Buch gekauft – in 40. Auflage und ein Relikt meiner Kindheit: http://www.amazon.de/Mein-Esel-Benjamin-Hans-Limmer/dp/3794191234/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1251549050&sr=8-2

Wer dies auch besessen hat, lässt es mich wissen. Wir gründen einen Fanclub und bitten um Fortsetzung. Ich fürchte nur, der Esel Ben lebt nicht mehr und Susi ist inzwischen Anfang 40….

Gepeinigte Grüße…C.

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+56 Home Sweet Home 2

August 26, 2009

Das Schöne am Verreisen ist für mich auch das nach Hause kommen. Der Rückflug aber eine echte Herausforderung. Normalerweise schlummere ich vor mich hin, sobald die Motoren starten.
(Das habe ich vor 22 Jahren bei meiner USA / Canada Reise gelernt, weil ich immer im Auto hinten gesessen habe und mir doch so schnell schlecht wird. Irgendwie bin ich dann – sobald Bernhard den Wagen gestartet hat –  sofort ohnmächtig zusammengesackt und habe ein Nickerchen gemacht. So sind wir zwar sehr viel rumgefahren, nur gesehen habe ich dabei nicht so viel. Hat aber auch nicht geschadet.)

Zurück zum Flug: diesmal war zum entspannten Dösen einfach zu viel Gewimmel – müde Kinder, Getränke, Abendessen, Duty Free, Miles & More, der Nachbar muss auch mal raus, kleines Getränk, vielleicht ein Frühstück und dann bist Du um 5 wieder in München angekommen.
Aber ich bin heile und in einem Stück wieder da.
Es ist 7.00 Uhr morgens. Noch weiss ich nicht, wie ich den Tag bis heute abend durchstehen soll. Aber Koffer aufräumen und Katzen versorgen hilft hier weiter. Die nächsten Tage habe ich mit Dienst in der Bahnhofsmission, Probefahrt meines Vielleicht-Autos und Kochkurs (hoppla – der ist abgesagt – das Flipchart Nachrichtensystem in Privathaushalten hat sich durchgesetzt) abwechslungsreich gestaltet. Dazu dann die liegengebliebene Post. Der Haufen ist ansehnlich. Ich freue mich aber auch über Anrufe und Besuche.

Es war eine schöne Reise. Wie schon vor 22 Jahren tut mir Canada einfach gut. Heute wie damals ist es eine Zeit, wo ich Dinge neu gestalten und mir generelle Gedanken über mein Leben machen kann. Die aktuelle Ausgangslage mit 45 und einem Sack voll mehr an Erfahrung nur ganz anders.

Ich mag Canada. Es lässt sich gut Nachdenken auf den weiten Strecken und in der ruhigen Natur. Die Menschen sind ausnahmslos nett – na ja die Empfangsdame in meinem letzten Hotel hatte sicher auch schon bessere Tage – und hilfsbereit. Und Träume über ein Haus am See mit einem Badesteg und Paddelboot sind möglich und wären dort machbar. Da kann frau dann ein paar Gedanken lang verweilen, träumen und ausmalen — klingt das nicht schön: La dame du lac.

Und dann beginnt auch wieder das Planen und Überlegen. Ich habe mein Konzept noch nicht abgeschlossen aber einiges realistisch analysiert und verworfen oder verändert. Vieles bleibt offen und bedarf noch weiterer Planungen und Zeit. Aber ich kann mir keinen besseren Platz dafür vorstellen als die schönen Ecken in Canada oder nun wieder mein Schreibtisch in der T.E.-Str.

In diesem Sinne beschließe ich meinen Reisebericht. Hat er euch gefallen ? Sollte ich euch das ein oder andere Mal unterhalten habe, hat er seinen Zweck erfüllt. In jedem Fall hat es mir sehr viel Spass gemacht. Und weitere Reisen werden folgen, da bin ich sicher.

Ich werde mich nun um das heimische Katzenvolk kümmern. Frido ist schon versorgt und wie immer morgens schlecht gelaunt.

CN.

Nachtrag – Petra, die geflickte Wand sieht super aus ! Merci.

+54 Finally….

August 24, 2009

--- ich kann mich nicht entscheiden....

--- ich kann mich nicht entscheiden....

So, nun das letzte Stück Fahrt von Brockville den Canal Rideau entlang nach Norden. Ich habe noch einen kurzen Abstecher nach Merrickville gemacht und ein bisschen Eis gegessen. Das Eis war wirklich gut – Chocolate Chip Mint – ich werde es vermissen. Ebenfalls zu haben waren diesen wunderbaren natürlichen Limonaden. Ich konnte mich aber nicht entscheiden…vielleicht hätte ich doch die blaue nehmen sollen.

Danach bin ich mit mehr als 2000 entspannten Kilometern im Rücken einfach mal ziemlich lässig kreuz und quer durch Ottawa gekurbelt, bis ich mein Hotel gefunden hatte. Ein paar Baustellen und Sperren haben da für ein bisschen Abwechslung gesorgt. Diesmal bin ich direkt in einem Hotel in der Nähe vom Byward Market. Sehr schön, sehr laut und sehr lebendig. Leider habe ich auch gleich ein Parkticket kassiert, als ich mein Auto ausgeladen habe — 45 bescheidene c$ für 25 Minuten Parkzeit vorm Hotel …. na gut. Ich nehme es zu meinen Erfahrungen. Jetzt steht das Auto im Parkhaus. Ich werde heute abend im Royal Thai meinen Abschied nehmen und mich noch einmal über meinen schönen Urlaub freuen.

Das nächste Mal dann Australien und Bali oder der Westen Kanadas (das wohl aber erst nach den Olympischen Spielen). Und dann wäre ja da auch noch Seattle. Vielleicht kann ich mal mit Bill über eine interessante Arbeit in seiner Stiftung sprechen… nur so eine Idee.

Für heute ist es das. Morgen dann der Flug zurück. Sollte jemand Mittwoch morgen Zeit haben: ich komme um 5.30 Uhr (morgens) mit einer LH Maschine aus Montréal an und freue mich über einen Abholer.

Fragen kann frau ja mal, ob da einer Zeit hat….Herzlichst CN

Nachtrag – ich hab in 4 Monaten schon wieder Geburtstag.

+53 Brockville

August 23, 2009

Tim Horton´s

Tim Horton´s

Nach Kingston, einer Bootsfahrt und Fort Henry nun Brockville. Noch immer kann ich mich nicht vom 1000 Island Land trennen.

Den Tag habe ich mit meinem ersten Tim Horton Besuch begonnen. Es gibt überall Tim Horton, tausende Filialen und irgendwie alle voll und irgendwie alle mit dem Charme der frühen Achtziger. Das Angebot ist ein Sammelsurium von Bagels, Gepäck, Suppe und Kaffee … sehr eigenwillig und schwer zu überblicken. Das Ergebnis meines Auswahlprozesses war ein Caffe Mocha: Kaffee mit einer nicht näher definierten weissen Masse oben drauf, sicher aber keine Sahne — ich weiss es nicht und besser ist das. Dazu ein Breakfast Toast mit Bacon. Nicht die leichte Art den Tag zu beginnen. Ich habe dann auch erst am Nachmittag auf der Fahrt nach Brockville meine Möhrchentüte gekaut.

Danach war ich Abenteuer erleben auf einem Schiff der 1000 Island Cruisers. Nun die Abenteuer hielten sich in Grenzen und auch der Blick auf die 1000 Islands war sehr eingeschränkt. Nichtsdestotrotz, es hat nicht geregnet, es war warm und bisweilen sonnig und so war die Fahrt ganz gemütlich. Es gab viele Segelschiffe zu sehen. Sehr schön – ich werde das doch mal wieder in Angriff nehmen müssen.

Von dort aus dann nach Fort Henry. Diese Festung auf einem Hügel vor dem Hafeneingang von Kingston wurde Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet. Zum  Schutz der britischen Kolonie vor den Amis. Da ist dann den ganzen Tag Programm. Marschieren hier, Ballern dort, Pfeifen im Innenhof, Kostüme und Strammstehen. Ok, sie haben sich bemüht.

Jetzt bin ich nach einer schönen Fahrt über den Highway 2 und 1000 Island Parkway in Brockville angekommen. Der Tag klingt nun aus.

Vielleicht sollte ich mir bei Tim Horton noch mal so einen leckeren Kaffee holen – klar gibt es hier einen.

Bis später, CN

Nachtrag – Wer war Tim Horton? Eine Eishockeylegende in Canada. Der erste „Tim Horton“ wurde 1964 eröffnet und jetzt sind es in Canada über 3000. Dazu dann noch ein paar Läden in USA (rund 500) und die Wendy – Kette, die inzwischen dazu gehört. Tim Horton selber ist 1974 tödlich verünglückt.
Das ist schliesslich ein Blog mit einem gewissen intellektuellem Anspruch.

+52 Kingston-Town

August 22, 2009

Cobourg - Downtown

Cobourg - Downtown

Da mein Bruder gerade auf Jamaica weilt, diese kleine musikalische Anekdote. Ich bin natürlich nicht in diesem Kingston, angeschickert durch die gute Meerluft 8-), zwischen wilden Rastafaris und nicht-gedopten Sprintern und anderen Spitzensportlern (die sind ja gerade alle in Berlin…).

Falls gewollt, könnt ihr nun eine Karte bemühen: ich bin gerade von Peterborough erst ein Stück in Richtung Süd und dann jeden verfügbaren Meter am Lake Ontario Richtung Osten gefahren und glücklich in Kingston angekommen.
Kingston war mal Canada´s alte Hauptstadt bis Queen Vic meinte, dass die Grenze zu den USA zu nahe sei. Da sich die USA und England/Canada da noch im Clinch lagen, hat man dann kurzerhand einen kleinen Ausflug den Rideau Canal hoch gemacht und ist in einer Handelstation gelandet, die dann zu Ottawa ausgebaut wurde. So oder so ähnlich wird das wohl gewesen sein.
Da schliesst sich denn auch ein bisschen der Kreis. Die ersten Fotos meiner Reise in Ottawa zeigen das noch handbetriebene Schiffshebewerk vom Rideau Canal runter in den Ottawa River.
Die Fahrt war eine wunderbare entspannende Angelegenheit. Es geht kontinuierlich durch kleine Ortschaften, an Farmen vorbei mit Scheunen in allen erdenklichen Farben und einer sehr eigener Dachform und Farm Markets mit Produkten aus dem eigenen Anbau. Dazu dann hunderte von Haus-Verkaufschildern…da ist eine Menge Bewegung drin. Aber leider auch viele Farmen.

Ich habe nur noch in einem Ort – Cobourg – Fotos gemacht. Der Unterschied ist dann doch eher minimal.
Ich freue mich nun auf ein bisschen Grosstadtleben und einen ruhigen Abend. Und langsam kann es nun auch wieder nach Hause gehen. Darauf freue ich mich dann auch.

CN

+51 Peterborough

August 21, 2009

Nachtrag --- Buch und Kaffee für CN

Nachtrag --- Buch und Kaffee für CN

Ich habe heute morgen das Nest verlassen: http://cid-60496e19dd5981c4.skydrive.live.com/self.aspx/Reise%202%20-%20Canada%20-%20August%202009/Calabogie/21-8%20006.jpg
In den letzten 2 Wochen war es so ruhig, dass ich nun erst einmal in einem Quality Inn an der hektischsten Hauptstr. von Peterborough gelandet bin. Hinter mir rödelt die Klimaanlage. Mein Auto steht direkt davor.
Viel mitteilen konnte ich in den letzten Tagen nicht. Das mit dem Wireless Lan in Calabogie war gar nicht so einfach. Es gibt kein High Speed Internet in der Grassy Bay Road…. Der Parkplatz der örtlichen Bücherei in Calabogie verfügt über einen kostenlosen 24×7 Zugang, aber ungesichert. Das war dann nur bedingt gemütlich, mit Ella im Auto zu sitzen und Emails zu lesen, schreiben oder anderes zu machen.
Fernsehen gabs auch noch nicht, auch wenn ihr so einen Kasten auf den hübschen Bildern von meinem Cottage entdecken werdet. So habe ich in den letzten 5 Tagen rund 500 Seiten einer Biografie über Michelangelo gelesen – nun bin ich damit fertig.

Traurig war es dennoch, als ich mich von den G´s, den Tieren und Calabogie verabschiedet habe. Auf der Fahrt in Richtung Südwesten bin ich dann wieder an so vielen schönen Seen und Landschaften vorbeigefahren. Das hat geholfen. 

Ich werde mich nun noch ein bisschen auf den Weg machen. In ein paar Metern Entfernung ist ein Buchladen mit Starbucks—wunderbar. Und genau der ist jetzt meiner – sowohl der Buchladen als auch der Starbucks.

GlG, CN

Nachtrag – es ist der Ondaatje geworden….

+47 Calabogie-Zoo

August 17, 2009

 
Bettina und Fynn - Angeln am Sonntag
Bettina und Fynn – Angeln am Sonntag

Ich habe meinem Leben gestern ein neues erstes Mal hinzugefügt… Premieren sind im Moment ja nicht selten, aber diese war besonders schön. Ich habe ein 3-Wochen altes Babyschaf mit der Flasche gefüttert. Lange dauert so was aber nicht. Das Schaf hat einen „Mordszug“.

Daneben bin ich nun bei der Familie G. – Gunnar, Bettina, Ella und Fynn – wieder an einem See. Dieser See – der Calabogie Lake –  und davon die Grassy Bay, ist aber sehr viel  größer als der letzte See in Mont Tremblant. Calabogie liegt ca. 100 km westlich von Ottawa und südlich des Ottawa Flusses. Wer meine Fahrt nachverfolgt hat, hat sicher entdeckt, dass ich eine kleine Runde gefahren bin. Ottawa, Montréal, Quebec immer in Richtung Nord-Ost, dann nach Westen Richtung Mont Tremblant und nun Richtung Süd-West. Inzwischen sind so rund 1500 km zusammengekommen.

Es ist nun 8.00 Uhr morgens. Bettina und Fynn sind mit dem Boot auf dem See und angeln. Esel Lucie hat gerade ein paar Falläpfel verspeist und sich darum mit den Hühnern gestritten. Lola, das Schaf, sucht einen neuen Flaschenmacher. Luna, eine hübsche 1-Jahr alte Goldenpoodle Dame, hat mich gerade auf der Terrasse meines Häuschens besucht und ich habe zum Dank den Rücken gekrault. Gunnar geht schwimmen.

Ich weiss nicht, ob ich die Idylle in Worte fassen kann. Aber das ist es defintiv.

Aber alles hat natürlich 2 Seiten. Zu dem Zoo im Haus am See gehören auch geschätzte 2,7 Milliarden Stechmücken. Ich bin gestern nun ihr Opfer geworden  und habe ca. 50 von ihnen erfreut und die Nachkommenschaft gesichert. Dadurch kann ich der Liste der Premieren noch ein paar besondere Schmankerl hinzufügen: ich hatte noch nie Müchenstiche in den Handinnenflächen (klasse, Berührungen sind so leicht zu vermeiden) und auf 4 meiner 10 Finger, der Ohrmuschel  und Ohrläppchen (natürlich links, wo ich bevorzugt schlafe), Augenlid und Augenbraue (sieht super aus) und unter und an der Seite der Fussohlen, Knöchel, Ferse, Fussrücken und Zehen (macht einen total schlanken Fuss).

Nun, es wird nicht besser. Es kommen ja noch 3 weitere Abende bevor es wieder weiter geht. Bin gespannt, wo die lieben Mücken noch ein ungewöhnliches Plätzchen finden.

Bis bald, C.

+45 Arbeiten am See.

August 14, 2009

Arbeiten am See.

Arbeiten am See.

Während mein PC und das Windows Media Center mit Oscar Petersen, Diana Krall, Marla Glen, Carlos Santana…. vor sich hin dudelt, habe ich gerade ein paar Stunden gearbeitet.
Der See und auch ein kaltes Bier konnten mich nicht davon abhalten. Es war aber sehr schwer…
Neue Gäste treffen ein. Alte vertraute Gäste sind heute abgereist. Vielleicht begegnet man sich wieder. Wir hatten viel Zeit uns auszutauschen und über das Leben zu philosophieren.

Ein paar Worte zum Reisen allein: das Alleinreisen hat so seinen ganz eigenen Reiz – frau ist offen für Gespräche und das Kennenlernen und den Austausch. Wenn am Ende der 4 Wochen 2-3-4 interessante Menschen dabei waren, wunderbar.  Ein weiterer wichtiger Grund für das Reisen allein….keine blöden Urlaubfotos im Badeanzug oder Bikini, der letztes Jahr auch besser gesessen hat, ohne Glanz auf der Stirn, sehr weissen Beinen und in unvorteilhaften Posen auf dem Liegestuhl, beim Einsteigen ins Tretboot oder Kayak…..
Ich habe gestern abend ein Paar aus Frankreich mit viel Vergnügen beobachtet. „Be relaxed, Honey, just smile“…sie hat sehr gelitten.
Also, alles eine Sache, wie man die Dinge sieht.
Sehr sonnige Wochenendgrüße – on the road again, C.

+44-2 Bäume und Himmel.

August 13, 2009

Hallo,

manchmal findet man beim Schlendern einfach etwas schönes, wo man es überhaupt nicht erwartet. Der Maler saß gerade vor der Tür in der Sonne und ich dachte mir noch so, dass der da so gar nicht hinpasst.
Dann habe ich die Galerie entdeckt und mich gewundert, das sie ganz leer war. So hatte ich Zeit, mir die Bilder alle in Ruhe anzuschauen.
Es fällt leicht, sich vorzustellen, dass man in einem Wald und auf einer Picknickdecke liegt, dem Vogelzwitschern und Blätterrauschen lauscht. Und irgendwo ist da auch der Himmel – le ciel.

Vielleicht gefällt euch das ja auch: http://www.cotecreations.com/

Das wollte ich einfach heute noch mit euch teilen. Weiteres dann schon aus Calabogie, wenn das dort auch mit dem Wifi klappt.

Tiefsinnge Grüße, C.

+44 Reiseschlappe am See

August 13, 2009

Reiseschlappe - depressiv

Reiseschlappe - depressiv

Heute morgen habe ich meine Reiseschlappe so vorgefunden. Ich kam gerade vom Frühstück, der Morgennebel über dem See hatte sich aufgelöst, die Sonne scheint. Es wird wieder ein heisser Tag.
Ich kann sie ja verstehen. Wurde sie doch, weil die Damen hier das Parkett schonen wollen, zur Hausschlappe degradiert…und nun wandert sie den lieben langen Tag die Treppen rauf und runter, nicht aber raus. Aber die Alternative zur Reiseschlappe wäre das Tragen von unglaublich hässlichen blauen Filzpantoffeln – das geht auf keinen Fall.
Ich habe ihr nun versprochen, dass sie am Samstag morgen bei unserer Abreise endlich Auslauf bekommt und dann die nächsten Tage bevorzugt zum Einsatz kommt. Sie wird sich wundern. Nun scheint es fürs erste wieder in Ordnung zu sein. Immer diese Stimmungsschwankungen bei den Schlappen…das soll frau verstehen.

Ansonsten nichts neues, es ist weiterhin schön und erholsam. Mein Haus am See habe ich schon gefunden. Da es ein großes Gründstück hat, bräuchte ich noch einen Gärtner, Hausmeister, Haushälterin (ich muss Geld verdienen)…. Bewerbungen werden gerne entgegengenommen.

Gestern abend haben wir im Garten bei einem Lagerfeuer Sternschnuppen gesucht. Mal schaun, was das Universum so von unseren Wünschen entgegengenommen hat.

Herzliche Grüße, C.