+42 Mt.Tremblant

August 10, 2009

 
B&B Dames du Lac
B&B Dames du Lac

Heute ein kleiner Ausflug in die Umgebung von Mt. Tremblant. Genau genommen befinde ich mich am Lake Maskinongé in einer ruhigen Anliegerstraße. Das B&B „Les Dames du Lac“ in der „Rue Amoureux“ – wie schön –  ist neu erbaut und hat 5 Zimmer und gehört Nicole nebst Freundin Gaétan (oder so ahnlich), sehr charmant und in den 50ern. Und damit erklärt sich dann auch der nette Name – die Damen vom See.

Am See.

Rund um den See liegen Häuser, Sommerhäuschen und Hütten.
Der Ort Mont Tremblant nebst einem großen See und dem Berg liegt noch ein paar Kilometer entfernt. Diesem habe ich heute nun einen Besuch abgestattet. Nicht wirklich ruhig, aber eben ein absolutes Biker- (Rennrad und Mountainbiker), Wander- und Campinggebiet.
Mein Reiseführer von Lonely Planet bezeichnet die Laurentides als unentdecktes Schmuckkästchen und sagt, dass die Möglichkeiten im Winter an Whistler Mountain heranreichen. Skifahrer werden es einzuordnen wissen. Natürlich sind Mt. Tremblant und der dazu erbaute neue Schiort sehr touristisch ausgerichet. Es gibt hier aber noch geschätzte 100 weitere Seen, größer oder kleiner. Da sollte dann die ein oder andere ruhigere Stelle dabei sein. 😎
Mir ist es als Alleinreisender im Moment auch so „wild“ genug.

Am Sonntag  und Montag morgen war das Wetter etwas trübe, doch die Temperaturen sind inzwischen auf rund 25-30 Grad gestiegen. Heute nachmittag ist die Sonne dann endlich durchgekommen. Ich habe nun einen Sonnenbrand… Das Wetter soll auch so bleiben und ich werde erst am Wochenende zu meinem nächsten Ziel Calabogie weiterreisen.
Mein Tag beginnt um 6 bis 7 mit einem flotten Marsch um (ca. 1 Stunde) und einem gemütlichen Bad im See. Laut Aussage von Nicole gibt es im See auch keine Schnappschildkröten. Damit dies auch gleich geklärt ist.
Ich bin also meistens alleine im See (was unter mir sonst noch schwimmt, will ich nicht wissen) und so kann ich eine gute Strecke schwimmen und danach ein bisschen ausspannen.
Um 8.30 Uhr gibt es Frühstück und jeder Tag soll, was das betrifft, eine Überraschung werden. Heute war dies ein selbstgebackener Bananen – Muffin, Obst (Erdbeeren, Blaubeeren), French Toast mit Birne und Johannesbeeren. Sehr viel Obst und natürlich alles homemade.
Für den Abend bin ich zum Selbstversorger geworden. Meine Restaurantbesuche waren nicht immer gut und in jedem Fall aber teuer.

Es gibt einzelne Motorboote am See, kleiner und größer.
Ja und manchesmal muss man dann auch die obligatorische Schlauchinsel oder Banane mit kreischenden Kindern ertragen. Das Haus ist jetzt fast ausgebucht und die anderen Gäste sind ab 11 bis 70, alles wunderbar gemischt. Ich praktiziere fleissig meine rudimentären Französisch-Kenntnisse und freue mich über jede kleine Konversation, die so zusammenkommt.

Ich habe mich noch nicht im Kayak fahren versucht. Es bleibt da immer noch die Frage, wie man in dieses Gefährt einigermassen elegant reinkommt und auch drinnen bleibt. Ich habe es mir aber für morgen vorgenommen. Ansonsten kann frau hier ganz wunderbar am See sitzen, glotzen und lesen.

Womit wir meiner heutigen Buchempfehlung sind. Ich habe die letzten Tage ein paar kurze Kindheitserinnerungen von Erich Kästner – Als ich ein kleiner Junge warhttp://www.amazon.de/Als-ich-ein-kleiner-Junge/dp/3423130865/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1250260563&sr=8-1 gelesen.
Wunderbar leicht dahin erzählt und sehr interessant, da er 1899 in Dresden geboren wurde und in den ersten 15 Jahren seines Lebens viel passiert ist und sich vor allem aber viel verändert hat.

Kurz habe ich überlegt, meine eigenen Kindheitserinnerungen zu schreiben. Doch was soll man schon von den Jahren 1963 bis 1978 schreiben, wenn man in einem kleinen Dorf in Lippe aufgewachsen ist…
Die Grundschule in Humfeld, Gymnasium in Barntrup mit Fräulein Deppe, kein Kaiser, kein König, keine Pferdedroschken….. Ihr habt also noch mal Glück gehabt.

In diesem Sinne, LG CN

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Eine Antwort to “+42 Mt.Tremblant”

  1. Petra said

    Komme gerade aus Bega zurück. Bin ich foh, dass du diesen Gedanken verworfen hast. Das wäre ja die reinste Schlaftablette geworden.

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