+121-2 Bonifaz T.

Oktober 29, 2009

Frau Hilde und ich haben heute der Kleinkunst gefrönt und sind in Aubing gewesen (na ja, so an die 3 km Luftlinie, mindestens), einem weiteren Münchener Stadteil im Westen der Stadt.

Und da gab es dann zugunsten des Vereins „Helfende Hände“ http://137.193.68.166/papoocmspro/ eine kabarettistische Lesung von „Bonifaz Tüftler“, der eine Kolumne für das dortige Blatt http://www.aubinger-zeitung.de/home.html schreibt. Die gesamten Aubinger Honoratioren haben sich nicht lumpen lassen und waren alle da. Der örtliche Wirtshaussaal, nun in den Händen des „Bayerischen Hendl- und Schnitzelhauses“ als Nachfahren der Wienerwald-Ketten, war gut gefüllt. Und ich habe auch wieder was gelernt: Die Aubinger Zeitung ist das älteste Münchener Wochenblatt.

Oder wie der Loddar sagen würde: „Again what learned“. Und damit eine elegant-geschmeidige Überleitung zum meinem Lieblingsweckruf morgens auf Bayern 3: http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern3/mp3-download-podcast-fraenglischmitloddar.shtml

Nachdem ich ihm einmal in der Stadt mal beim Kaffeetrinken begegnet bin und ihm und seiner Gattin beim Plaudern „lauschen“ konnte, bin ich mir ja fast nicht mehr sicher….

Morgen dann eine Ausflug nach Eching in die Wunderwelt der schwedischen Wohnkultur zum Kerzenkaufen und den 20  bis 30 anderen Sachen, die dann ungeplant im Wagen landen. Aber ich hatte jetzt Entzug nach 6 Monaten ohne. Nur wer bringt mir den ganzen Kram dann nach Hause, wenn ich nicht schwere blaue Säcke durch das Münchener S-Bahn Netz tragen will ?

Schönes WE, C.

Nachtrag – die liebe Frau Monika hat mich nach Hause gefahren.

Nachtrag 2 – mein neues DSL und Wireless LAN bleibt leider weiter ein Traum. Falsche Zugangsdaten in den Unterlagen des Providers, 1,5 Stunden Anrufe, 3 Resets der Box, 2 Rückinstallationen zur alten Box, um im Kunden-Log-In des Providers Passwörter neu zu vergeben waren bisher vergebens. Ich habe leichte Zuckungen im Augenlid und bin leicht hyperventilierend….

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+121 Fundstücke.

Oktober 29, 2009

Heute vor meiner Haustür habe ich sie gefunden — weiss nicht, warum das so ok sein soll, die Dinger bei Nichtanwesenheit da abzustellen, aber ich will mal nicht so sein: das Päckchen von 2-2 und eine weitere Ergänzung für meine (reichhaltige) Sammlung an Quiltstoffen wurde geliefert.

DAS BEDEUTET: heute nacht werde ich mich an die Installation wagen. Ein riskantes Unterfangen, da ich die Tendenz zum partiellen Überlesen und groben Querlesen habe, was bei Fiction nur verwirrend, in Bezug auf Gebrauchsanweisen und Manuals durchaus seine massiveren Tücken hat.

Sollte ich morgen weder telefonisch erreichbar sein und auch keine kleinen Nachrichten schicken, dann wisst ihr, was das Problem ist…ich lese noch und probiere …. C.

+119 Zwangsjacke.

Oktober 27, 2009

Es dauert nicht mehr lang und Männer in weissen Kitteln werden mich in einer Zwangsjacke aus dem Haus bringen…und ich kann nicht einmal Hilfe holen, weil ich kein TELEFON habe …..

Mir war nicht klar, dass der Auftrag des Komplettanschlusses an einen Anbieter mit solchen Fallstricken verbunden ist. Seit Ende August eier ich jetzt damit rum…und logischste Schritte sind anscheinend nicht planbar und umsetzbar….

Oder warum sollte ich, nachdem meine Lieferung mit der Hardware wegen falscher Lieferadresse (never use „Packstation“, was aber nicht erwähnt wurde) wieder zurückgeschickt wurde, bei 2-2 anrufen und eine neue Lieferadresse angeben (meine normale Adresse), wenn dies nicht den nochmaligen Versand der Hardware nach sich zieht. Die Magenta-Freunde in Bonn haben mich am Freitag pünktlich vom Festnetz getrennt.

Und ich stelle heute fest, dass die Hardware noch nicht einmal unterwegs war….

Buschtrommeln und Rauchzeichen sind eine echte Alternative, …C.

+118 Hummeln….

Oktober 26, 2009

Ich bin ja eher für meine Ruhe und Sitzfleisch bekannt. Sofern ich nicht stehen muss, kann ich deduldig hunderte von Schmalzstullen schmieren, kilometerlange Nähte in Quilte sticken und am PC daddeln. Aber Arbeiten fällt im Moment schwer.
Seit gestern habe ich, um mein Leben wieder etwas mehr zu strukturieren, einen Tagesplan. Heute war also von 9 – 1 Arbeiten angesagt. Ich musste für die Businessplan-Damen die Unterlagen ergänzen und weitere Recherchen betreiben…Jetzt bin ich fertig damit und es ist für heute genug. Das Fahrrad wartet auf mich an der S-Bahn Station und muss abgeholt werden.

Für die Woche gilt nun: Mehr Diziplin ! Na, mal schaun.

Ansonsten war der Sonntag wider Erwarten ausgefüllt mit Tendenz zu „busy“. Nach einem Spaziergang zum Zehenstadel mit kleiner netter Ausstellung, dann die Fahrt nach Ismaning zu Familie G. und einem gemeinsamen gemütlichen Kaffeetrinken. Danach ins Kino mit den Damen.
Und ich war gleich mehrfach begeistert — zum einem von dem troddeligen Christian Ulmen in „Männerherzen“, ein wunderbarer Idi-Cha-ot. (Til Schweiger wird nicht mehr meiner, den mochte ich noch nie.)

Zum anderen von Emily – die ist mir gestern beim Spaziergehen begegnet. ICH WILL AUCH SO EINEN LABRADOODLE !!! Sofort. Und dann wäre da noch eine hübsche Kette, die ich nun „mein“ nennen darf…ungeplant, wie jedes Mal, wenn es um Schmuck geht.

Mit verträumten Hundeblick – C.

Wer hat Lust mitzumachen: gesucht werden Familien und andere Teams für eine echte Schnitzeljagd per S- und U-Bahn im Februar 2010 – dann, wenn der Winter sich lang und doof hinzieht.
Die Idee ist von verschiedenen Punkten in der Stadt zu starten und dann durch „Beweisfotos“ dokumentiert, eine Reise durch München zu machen. Am Ende treffen wir uns alle für einen gemütlichen Plausch in einem schönen Café und küren die Sieger.

Kosten – Gruppentageskarte MVV/MVG, Euro 18,-

Wer hat Lust mitzumachen ? Wer würde die Planungen mit unterstützen ?

Mir wird auf keinen Fall langweilig – C.

+115 Hitzefrei.

Oktober 23, 2009

Eigentlich sollte ich heute in die Geheimnisse der Erstellung eines Businessplans eingeweiht werden.  Und nachdem ich morgens im Radio nicht mehr drauf achte, welcher Stau ist, sondern ob die S-Bahnen Verspätung haben –  was heute der Fall war wegen „Notarzteinsatz“ an der Donnersbergerbrücke – war der Morgen ziemlich hektisch, um auch wirklich pünktlich anzutreten. Geduldig haben wir dann noch eine halbe Stunde gewartet. Doch sie haben vergessen, einen Referenten zu buchen, was durchaus hilfreich ist, um ein Training durchzuführen. Damit fiel das Ganze dann aus.
Meine Sitznachbarin hat treffend angemerkt, das sei nun ein Gefühl wie „Hitzefrei“ in der Schule. Ich bin ziemlich entspannt bummeln gegangen und wollte eigentlich gemütlich Zeitung lesen und frühstücken. Aber find` mal was Nettes in der Stadt, was vor 10.00 aufmacht. 

Ich bin dann bei meinem ersten Arbeitgeber in München vorbeigekommen, vielmehr den ehemaligen Geschäftsräumen von BB-Brautmoden. Da sitzt jetzt die Süddeutsche Zeitung drin. Und das kann auch richtig gut aussehen. Mir graust es heute noch vor den braunen Teppichen und der braunen Teppichwandbespannung, der hässlichen Kutsche mit den furchtbaren Puppen und den Brautkleidern, die so schön geknistert haben vor lauter Plastik….

Interessanter als diese alten Erinnerungen ist allerdings, das gegenüber „Oxfam“ eingezogen ist. Ein soziales Projekt mit echter Geschichte, dass ich schon seit eingen Jahren verfolge. Und wer in der Vorweihnachtszeit noch ein paar Gelegenheiten sucht, etwas gutes zu tun, dem würde ich folgendes vorschlagen:

1) Bücher (aber keine alten Schinken) spenden oder ehrenamtlich mitarbeiten:

Oxfam München Buchshop: http://www.oxfam.de/a_421_shopeinzel.asp?id=36

2) Mützen, Schals, dicke Jacken, Handschuhe, lange Unterwäsche im guten Zustand:

Abzugeben bei den meisten Bahnhofsmissionen (bitte nachfragen, da der Lagerraum häufig begrenzt ist) und Kleiderkammern der Inneren Mission oder Diakonie. In München ist die Bahnhofsmission am Gleis 11 und morgen nachmittag findet ihr mich dort auch wieder.

Hier ein paar Links zum schnellen Nachlesen:

Merci ! und schönes Wochenende, C.

+113 Big Business.

Oktober 21, 2009

 
Das Planungssteam.
Das Planungssteam.

Wir haben uns heute die Köpfe heiss geredet über meine Ideen und meinen Plan von K*.Com, meiner beruflichen Zukunft – so hoffe ich jedenfalls. 
Die vielen Fragen waren wichtig, weil sie zeigen, wo Dinge noch nicht zu Ende gedacht oder Themen noch garnicht beachtet worden sind.
Aber das offene Feedback heute zeigt mir auch, wie wichtig es war, das gesamte Konzept immer wieder zu hinterfragen und mir auch Zeit dafür zu lassen.
Ich bin sehr zuversichtlich, das da nun mit vereinigten Kräften etwas Gutes in Form eines realitätsnahen Business Plan rauskommen wird.

 Brainfood.

Brainfood.

 

Ab sofort beginne ich nun mit Schritt 1 meiner neuen Arbeit, einem Redaktionsbüro für Content und Inhalte. Und ich werde mich mit meinen persönlichen Lieblingsthemen beschäftigen.
Die weitere Zeitplanung wird defintiv konkreter. Macht euch das neugierig ? Das ist gut so.

Planning-C.

+112-2 Kleiner Lesetip.

Oktober 20, 2009

Also – den Vorschlag in einem neuen Fotowettbewerb alle Stationen des U- und S-Bahn Netzes zu fotografieren, habe ich geklaut…  Ich gebe es zu.

Auf ganzer Linie: Roman

Und damit verbunden ein Buchtip: http://www.amazon.de/Auf-ganzer-Linie-Keith-Lowe/dp/3453864433/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1256068075&sr=1-1

Das habe ich vor Jahren mal gelesen und das hat sehr viel Spass gemacht. Ich hatte gleich die Idee, es irgendwann mal nachzumachen.

Das Buch habe ich verliehen – wer immer es hat, ich hätte es gerne mal wieder – aber heute ist es mir wieder eingefallen.
Viel Spass beim Lesen, C.

+112 Nahverkehr.

Oktober 20, 2009

Lasst mich an dieser Stelle doch einfach mal ein bisschen die Lanze für den öffentlichen Nahverkehr brechen. Nach fast 4 Monaten in den Münchener U- und S-Bahnen habe ich die Vor- und Nachteile fest im Blick und kann dem ganzen inzwischen viel Positives abgewinnen.

Zum einen zwingt es mich morgens zu mehr Pünktlichkeit, da man sich auf Verspätungen der S-Bahn einfach nicht verlassen kann. Ist das Ding weg, wird es knapp. Und hab ich sie erreicht und einen Sitzplatz gefunden – was meistens der Fall ist –  lässt es sich herrlich schlummern. Bisher hatte ich immer  auch ein Buch dabei, aber gelesen habe ich noch nie.

Ausserdem bekommt frau wieder ein Auge für die Menschen, die mit einem fahren. Wenn es ganz lustig läuft, trifft man auch Menschen wieder, die frau seit 15 Jahren nicht mehr gesehen hat. So geschehen mit Frau Barbara, einer ehemaligen Kollegin, die mir nun schon das 2. Mal vor und in der S-Bahn in die Arme gelaufen ist. Inzwischen quatschen wir schon wieder ganz entspannt. Die S-Bahn ist ausserdem ein echter Mikrokosmos unserer Gesellschaft. Je nach Tageszeit trifft frau auf Jungvolk oder die hartarbeitende „ältere“ Generation.
In den vergangenen Jahren sind vor allem die „<25 Menschen“ größtenteils an mir vorbei gegangen. Und hatte ich bisher den Verdacht, daß im Fernsehen eine Sprache, ein Leben und Inhalt fern ab jeglicher Realität gezeigt wird, werde ich nun tagtäglich eines besseren belehrt. Das TV ist schon ganz nah dran.

Was die Kosten betrifft, bin ich fast ein Profi in Sachen MVG Tarife – Innenraum, XXL und Aussenraum, Streifenkarten und Tageskarten. Zum Flughafen braucht man 8 Streifen  (Euro 8,80) oder eine Ganzraumtageskarte (Euro 9,20) und etwa 45 Minuten Zeit. Die Fahrt mit dem Auto dauert ca. 25-30 Minuten, wenn es reibungslos läuft. In der Vergangenheit gab es da aber schon die ein oder andere Schrecksekunde.  Gegen die Anreise mit der S-Bahn sprechen ggf. die stinkenden Fahrstühle in Laim, um mit dem Gepäck gut rauf und runter zu kommen. Das ist allerdings eine echte Zumutung….

Die Website der MVG/MVV ist eine meiner Startseiten, wenn ich morgens den Rechner einschalte. Damit kann ich schnell Verbindungen und Tarife und ggf. Störungen nachschauen: http://www.mvv-muenchen.de/ .
Insgesamt gebe ich rund 50 Euro im Monat für den Nahverkehr aus. Da kann ein Auto, so klein es auch ist, nicht mithalten.

Fazit – im Moment also weiter S-Bahn und U-Bahn. Ihr trefft mich dort in der S2 im ersten (stadteinwärts) oder letzten Wagen (stadtauswärts).

Freu mich auf kleine Plauschereien, C.

Nachtrag – ein neues Projekt könnt ein weiterer Fotowettbewerb sein. Wer hat am schnellsten alle Haltestellen des Münchener Verkehrsnetzes fotografiert….mal schaun, wie sich das umsetzen lässt. Gibt es interessierte Mitstreiter ?

Nachtrag 2 – das Tarifsystem des Münchener Nahverkehrs ist eine Herausforderung. Darüber lassen sich weitere Bände schreiben. Ich glaube, das geht auch einfacher….

+111 Graue Suppe.

Oktober 19, 2009

Frido

Frido

Heute ist ein doofer Tag. Frido ist krank und muss gleich per Anhänger zum Tierarzt transportiert werden. Schwere Bronchitis mit Keuchhusten und Asthmaanfällen kombiniert. Ich habe ernste Bedenken, ob er einen weiteren Anfall übersteht. Nun liegt er hinter mir auf der Heizungsbank und schnarcht vor sich hin. Der Arme….

Ansonsten wartet eine Menge Arbeit auf mich und ich komme nicht in den Quark…. Deshalb habe ich jetzt erst einmal gekocht. Eine warme Suppe soll ja bei partiellem Trübsinn und Antriebslosigkeit ein Wunder bewirken. Morgen geht es dann weiter mit den Kursen – Steuern, Versicherungen, Markenrecht….

Das Wochenende in der Schweiz war sehr schön. Wir haben auch ein bisschen auf Kunst gemacht und im Kunsthaus Zürich eine Ausstellung besucht: http://www.kunsthaus.ch/de/ausstellungen/aktuell/georges-seurat/    
Ich bekenne aber, das ich den Maler nicht gekannt habe, obwohl ich mich mit Impressionisten schon mal vermehrt beschäftigt hatte. Mr. Seurat ist allerdings nur 31 geworden und hat deshalb nur wenig Zeit gehabt, – solchen Kunstamateuren wie mir – bekannt zu werden. Die Ausstellung war in Bezug auf die Platzierung der Werke und Farbigkeit der verschiedenen Bereiche ein besonderer Hingucker. 
Also – warum nicht mal auf nach Zürich.

An dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank an die Familie S. in Wallisellen. Daneben habe ich auch andere alte Kollegen (Hila, Alex und Franck) wiedergetroffen und ein bisschen über den aktuellen Status geplauscht.
Ein Highlight ist auf Flügen der LH in die Schweiz natürlich die 35 g Portion Toblerone…Schokolade könnte heute helfen.

Gruss C.

Nachtrag – Der Ausflug mit Frido im Anhänger ist abgeschlossen. Der Senior hält gerade Diät und hat 400 g. abgenommen. Er hat unter Protest ein Antibotikum, Cortison und eine Maniküre bekommen. Nun jagt er gerade Frau Daisy durch das Haus. Er scheint auf dem Weg der Besserung.

Nachtrag 2 – Nein, ich möchte keine kleinen niedlichen, verspielten Herbstkatzen. Sollte der alte Frido mal gehen, werde ich erst einmal keine Mitbewohner mehr einladen.