+243 Sporty (!) – C. ctd.

Februar 27, 2010

Das war heute eindeutig und unwiderlegbar: ohne Humor ist Sport kein Genuss. Deswegen musste ich meine Golfkarriere beenden, weil ich regelmässig zum unkontrolliert schimpfenden Rumpelstilzchen mutiert bin. Und heute also 20 Minuten Training. In einen baumwollenen Spezialanzug gehüllt, mit angefeuchteter Elektrodenweste, – gürtel, -riemen, habe ich mit Unterstützung meines Personal Trainers die Entdeckung der Muskulator gefeiert. Ich habe tapfer gegen die kurzen Spannungsphasen durch spezielle Dehnungs- und Spannungsübungen angekämpft. Dabei konnte ich Gott sei Dank nicht darüber nachdenken, wie denkwürdig der Spass wohl für andere aussieht. Aber die simple Rechnung 20 Minuten als Alternative zu 8 x 45 Minuten, haben mich das ganze durchstehen lassen. Bis zum Sommer werde ich das nun wöchentlich wiederholen. Ihr werdet schon sehen….Sporty (!) – C.

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+241 „Sporty“- C.

Februar 25, 2010

Der Frühling ist da, einfach und schnell. Damit musste ich heute wieder das Fahrrad rauskramen. Ich habe mich hoch motiviert auf den Weg in die Stadt gemacht, um mit Chloe und Andreas einen Kaffee zu trinken und über das Leben als Existenzgründer zu quatschen. Nach 20 Minuten habe ich mein Vorhaben, bis ins Westend zu radeln, abgebrochen. Anders hätte ich mich massiv verspätet. Die Trambahn hat mir einen netten Rettungsdienst erwiesen.

Sport bleibt also weiter mein kritischer Punkt. Garnicht so sehr, wenn ich mal angefangen habe (oder der Spass dann hinter mir liegt, dann fühle ich mich grossartig). Das Problem ist eher diese ungeheure Anstrengung, mich zu motivieren und aufzuraffen. Um mich hier auszutricksen, besitze ich eine grosse Sammlung potentieller Sportgeräte. Alles was der Markt so her gibt, ist zwangsläufig schon im „1. Menzinger Sporthaus“ gelandet. Dafür bin ich wirklich ausgesprochen empfänglich: Yogamatte und Kissen, Wackelstangen, Hanteln, Gummiband, Laufband, Stepper und Heimtrainer – ich habe alles. Vieles fristet eine einsame Existenz im Keller oder Kisten.  Andrea hat dies gleich erkannt und so gehe ich am Samstag in ein Sondertraining…

Sanfte Stromstösse—-okay—- aus speziellen Westen erhöhen die Wirkung von 20 Minuten Training auf die Effizienz von 8 x 45 Minuten reguläres Training…. Das muss für mich erfunden worden sein. Wie gesagt, für solche Lösungen bin ich ausgesprochen empfänglich.

Ich werde von meinen Erfahrungen wie gewohnt berichten. Erwartet aber keinen bildlichen Dokumente oder Beweisstücke. Das kommt dann erst, wenn ich 100 Sitzungen hinter mir habe, also 800 x 45 Minuten reguläres Fitnesstraining.

C.

In jungen Jahren hat uns meine Mama mit ihren besonderen Handwerkskünsten immer schick eingekleidet. Gehäkelte Rock und Westenkombinationen in Weinrot (so habe ich es in Erinnerung), genähte Hosen mit Reissverschluss  hinten, figurschmeichelnd für üppige Hüften, waren ihre Spezialität. Um so schöner finde ich, dass dies bei den olympischen Spielen wieder auflebt und ich bin fast neidisch auf das schwedische Team: http://www.vancouver2010.com/olympic-cross-country-skiing/photos/latest-cross-country-photos_127012cf-p1-kx.html#photoScrollHref

C.

+238 Spinner.

Februar 22, 2010

Eine neue Woche. Und hier das Motto der Woche für alle Träumer: http://www.youtube.com/watch?v=l0W7CW5XI7k&NR=1

C.

Nachtrag – Heute sagt die Statistik, dass 4000 Hits gezählt wurden. Nicht schlecht für einen kleinen Blog einer Pausierenden und Suchenden.

I have created the official certificate for the winners and second places and hope you like it.

We will start  the 2010 – photography competition in May 2010 and hope you will join this international competition – C.

 

Da doch so viele Eltern mit hoffnungsvollen Sprößlingen vor, in und nach der Pubertät im Freundeskreis sind, hier eine kleine Einstimmung auf das was kommt oder das, was an euch vorbeigegangen ist: http://www.n-tv.de/panorama/Elternhaus-verwuestet-article740069.html

😎 — C…

Nachtrag: Und nun noch ein kleines Foto von dem aktuellen Status des nächsten textilen Werkes. Fast fertig und nun unter dem Namen „Anna´s Butterflies and Flowers Quilt“ auf dem Weg zu seiner neuen Besitzerin, die sich nach Armbruch und Gips hoffentlich darüber freut.

+237 Hoffnungsträger.

Februar 21, 2010

Seit dem letzten Jahr habe ich eine Magnolie im Garten. Die ist deshalb zu den bevorzugten Hortensien dazu gekommen, weil sie immer Anlass für Hoffnung ist.  Denn schon mitten im Winter, quasi als frühe Botschafter, schickt sie ihre Knospen los, die dann wacker der Kälte trotzen.

Heute ist ein toller Sonntag. Die Sonne strahlt und der Schnee schmilzt sichtbar dahin. Ich glaube aber nicht, dass es nun mit dem Winter zu Ende geht. Wenn mich wieder der Frust überkommt, werde ich einen  Blick auf die Magnolie werfen…das wird schon.

Gestern bin ich wild entschlossen mit Dirk und Gesa zum Autokauf aufgebrochen. Ich bin die nächsten Wochen permanent unterwegs und da wäre das Reisen einfacher. Im Internet war das Wunschobjekt in der richtigen Farbe (sehr wichtig: diesmal „eisblau“ ) gefunden. Leider war der Wagen schon verkauft und erst bis Ende April wieder lieferbar. Der verfügbare Sportkleinwagen, tiefer gelegt, 160 PS und mit Breitschlappen zwar in der richtigen Farbe, aber dem gesetzten Alter der Fahrerin nicht angemessen. Grumpfff… nun habe ich ein anderes Modell gewählt. Immer mit Blick auf Farbe und Preis. Morgen also ein neuer Versuch.

Auch das wird wohl irgendwann von Erfolg gekrönt sein. Positive –  C.

+235-1 Tastefunatic…

Februar 19, 2010

Im Sommer war ich ja eine der ersten, die bei Bettina und Gunnar die Idylle erleben durfte. Meine Eindrücke hatte ich damals hier zusammen gefasst:  https://cniehage.wordpress.com/2009/08/17/46-calabogie-zoo/

Nun sind sie auch im Internet und wer immer mal nach Canada kommt und Urlaub machen will, hier meine herzliche Empfehlung: http://vacations.kijiji.ca/c-Canada-Holiday-rental-1-bedroom-W0QQAdIdZ175089237

C.

+235 Bauernsterben.

Februar 19, 2010

Ich bin gestern virtuell umgezogen und habe meine Farm verlassen. Wie ungefähr 70 Millionen hatte ich seit dem Herbst letzten Jahres wacker meine „Farmville“ aufgebaut, Kühe gemolken und beim Nachbarn ausgeholfen. So ungefähr 1 Stunde Aufwand am Tag – manchesmal auch mehr. In den letzten 4 Wochen dann mit zunehmend weniger Spass. Auf Platz 6 meiner 60 köpfigen Farmgemeinschaft angekommen, nach dem Erarbeiten von 23 der blauen Fähnchen und einer Menge Master Signs (ja, ich spreche in Rätseln), ging dann doch die Sinnhaftigkeit verloren. Und nach dem letzten Wochenende mit Valentinsgeschenken sammeln, hatte ich die Nase entgültig voll.

Ich verabschiede mich also. Danke den Nachbarn fürs fleissige Düngen, Wässern und Hühner füttern. Viele Nachbarn sind um tausend Ecken erst dazu gekommen. Ich widme mich wieder den realen Dingen und dem echten Spielen zu. Morgen abend gleich bei Familie G. mit einer zünftigen Runde Schafskopf. C.

Nachtrag – Kein Schafkopf, der 4. Mann hat gefehlt. Aber das gibt es ja noch anderes. Nett auch der Start des Abends durch einen Soduko-Rennen der Eheleute G….

+231 Leiser Abschied.

Februar 15, 2010

Heute Abend haben wir gemütlich vor der Glotze Olympia angeschaut. Der Holzofen brennt und es ist warm, sehr warm. Wenn die Geduld bei mir gelandet ist, dann ist die größte Frostbeule der Familie meine Schwester. Während ich also mit T-Shirt einen Abend fast unter Sauna Konditionen verbringe, sitzt Petra in ihr rotes Lieblings – Fleece – Shirt gehüllt auf dem Sofa.  In eine Decke gewickelt, mit rosigen Wangen durch ein bisschen Sekt, verkündet sie zufrieden, daß  ihr warm ist. Ich habe währenddessen  einen Kasten Wasser getrunken und bin trotz allem erheblich dehydriert. Aber Hauptsache der Besuch ist glücklich. Schwager Bernhard weiss genau, was ich hier durchmache. Er kommt zu Hause auch ganzjährig nie über ein T-Shirt hinaus.

So ganz nebenbei hat Petra verkündet, dass das rote Lieblingsshirt nun nach ungezählten Dienstjahren ausgemustert wird. Der Reissverschluss ist kaputtgegangen – total schade. Ich werde es nicht vermissen und sage zum Abschied ganz leise „Servus“. Und zum nächsten Geburtstag gibt es dann einen adäquaten Ersatz, noch wärmer und dicker, damit dann die Raumtemparaturen nicht mehr über 30 Grad geheizt werden müssen.  C.