+259 Fundstücke

März 14, 2010

Da ich die letzte Woche länger in meiner lippischen Heimat war, hatte ich ein bisschen Zeit in meinem Elternhaus rumzustromern und in alten Erinnerungen zu forschen. Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich es nicht mag, wenn ich Bücher, Spiele oder Musik verleihe und ich diese nicht in einem angemessenen Zeitrahmen zurückbekomme. Danach vergesse ich es nämlich und die Stücke sind endgültig verloren. Oder wem habe ich mal mein“ Tikal“- Spiel geliehen? Hier in Menzing ist es jedenfalls nicht mehr und ich bin mir sicher, das ich es mal besessen habe.

Naja, ich habe also mein altes Bücherregal, gehegt und gepflegt von meinen Eltern, inspiziert und die Lieblingsbuecher meiner Fruehpubertätsphase von einer Autorin namens Berte Bratt wieder gefunden….kurz angelesen und mich gleich erinnert. Ein unsägliches Frauenbild. Hübsche Töchter ohne eigene Karriereambitionen, wie geschaffen für Jobs in Haushalt und Familie, warmherzig und treu. Ideal als Zweitfrauen verwitweter Professoren und Anwälte. Eines der Bücher scheine — http://www.amazon.de/Bleib-bei-Beate-Berte-Bratt/dp/350507652X/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1268510023&sr=8-3 — ich mir vor rund 35 Jahren mal geliehen zu haben oder warum steht da „Elke Hollmann“ auf dem Einband….habe ich wohl vergessen zurückzugeben.

Sollte die Besitzerin es zurückhaben wollen, dann lasse sie es mich wissen. Wir machen dann einen „Berte Bratt“-Abend mit Xenia, Beate, Nicole, Sonja, Senta und den anderen Protagonistinnen und wundern uns über unseren Buchgeschmack im zarten Jugendalter. C.

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4 Antworten to “+259 Fundstücke”

  1. Astrid said

    Ja, die Berte Bratt Bücher hatte ich auch ALLE. Das Frauenbild war schon etwas angestaubt, das stimmt schon. Wobei „Reni“ tatsächlich Medizin studiert hat. Und dass wir vor zwei Jahren nach Afrika gefahren sind, war eine „Spätfolge“ der Sonja-Episoden. Seit ich 12 war, wollte ich immer mal nach Afrika. Hat nur fast 40Jahre gedauert, bis es geklappt hat.
    Jetzt sind alle meine Berte Bratt Bücher mit Antonia nach Berlin umgezogen (gemeinsam mit Dolly und Hanni und Nanni)
    Übrigens muss ich noch meinen Mann outen!!! Andreas hat sie auch alle gelesen!

  2. Elke said

    Bestimmt habe ich das Buch nicht vermißt – und ich kann mich gar nicht an Berte Bratt erinnern… sowas…. ich habe aber „Elke-Bücher“ – und die Ilse S. las immer „Goldköpfchen“ – lach! zum Berte Bratt Abend komme ich gern!
    Hanni und Nanni ware die im Internat? die fand ich – glaube ich – doof. und Dolly – ich weiß nicht? kanne ich die? ich werde mal bei amazon nachsehen!

  3. cniehage said

    Hanni und Nanni fand ich auch doof. Berte Bratt hat mein Herz erfreut…und ich habe die Bücher geliebt.
    Goldköpfchen habe ich auch gelesen. Dieser Vorliebe hatte ich ein paar Schwierigkeiten bei dem Verständnis von „normaler“ Literatur zu verdanken. Und damit auch den einer oder anderen Disput mit Herrn Beck—-schulze.

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